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MIA Kurs 2009

 

Konzept des Kurses Praxisprojekt Entwicklungszusammenarbeit

Der Kurs findet jeweils im Sommersemester statt und ist für 25 MIA Studenten (master for international affairs) der Uni St. Gallen offen. Zur Einführung sind jeweils drei Blöcke vorgesehen; der Kern ist eine zweitägige Begegnung mit MitarbeiterInnen von seco und DEZA in Bern. Die Studenten bereiten dabei je drei Gruppenarbeiten zu Themen vor, die von seco bzw. DEZA als wichtig vorgeschlagen worden sind. Diese Themen waren in 2009:

 

DEZA Themen 2009

1. Ost- und Westafrika: „Welche Chancen und Gefahren bietet die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise für Afrika?“

Ist es tatsächlich so, dass Afrika wenig betroffen ist, wie einige sagen? Was kann die DEZA tun, um die negativen Effekte zu lindern?

2. Entwicklungshemmnis inadäquater Staat

Welche Rolle soll der Staat in der Entwicklungszusammenarbeit spielen und wann wird er zu einem Entwicklungshemmnis? Welche Haltung sollte die DEZA ordnungspolitisch einnehmen?

3. Lateinamerika und die Krise

Welche Auswirkungen hat die Finanz- und Wirtschaftskrise in Lateinamerika, speziell in bezug auf Rohstoffe, Remittances, Migration und andere Faktoren? Und was für Auswirklungen auf die Armut? Was könnte die offizielle Schweiz (z.B. DEZA, seco) und die private Schweiz (z.B. Banken, Unternehmen, Zivilgesellschaft) allenfalls dagegen unternehmen

 

SECO Themen 2009

1. Nachhaltiger Konsum

Diskutieren Sie, ob der Verzehr von Südafrikanischen Erdbeeren an Weihnachten aus der Perspektive der Nachhaltigen Entwicklung sinnvoll ist. – Mit welchen Massnahmen könnte das seco den nachhaltigen Konsum unterstützen?

2. CSR als Mittel zur Effizienssteigerung

Wie zufriedene Mitarbeiter besser arbeiten – und ressourceneffiziente Produktionsweisen Kosten sparen können. Lohnt sich eine gute CSR Politik für ein Unternehmen, und wie kann sie kommuniziert werden? (Zertifizierung, labels usw.)

3. Unternehmens - Kommunikation

Wie kann das Konzept einer nachhaltigen, entwicklungsfreundlichen Entwicklung eines Retailers  am besten vermittelt werden? Welche Rolle spielen hier Labels (z.B. Bio und Fairtrade) und Corporate Communication? 

 

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