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MIA Kurs 2013

 

Konzept des Kurses Praxisprojekt Entwicklungszusammenarbeit

Der Kurs „Praxisprojekt in Entwicklungszusammenarbeit“ wurde im Frühjahrssemester 2013 mit 22 Studierenden des Studiengangs  „Master International Affairs and Governance“ (8. Semester) angeboten. Der Kurs wurde in Form mehrerer Blockseminare durchgeführt. Nach einer Einführung in die Ansätze zur Entwicklungszusammenarbeit von seco und DEZA haben die Studierenden im Rahmen von Gruppenarbeiten an konkreten Projekten gearbeitet und diese im Rahmen eines zweitägigen Besuches in Bern mit Mitarbeitern von seco und DEZA diskutieren können.  

 

SECO Themen 2013

1. Rohstoffproblematik Schweiz: Regulierung oder freiwillige Standards?

"Können freiwillige Standards die Glaubwürdigkeit des Rohstoff-Handelsplatzes Schweiz herstellen oder sind regulatorische Eingriffe nötig - wenn ja, welche?“

2.  Fair Trade Gold

Max Havelaar arbeitet an einem Fair Trade Labe für Gold und schweizerische NGOs haben eine "no dirty gold" Kampagne lanciert - Welche Potentiale und Schwierigkeiten gibt es bei der Einführung eines solchen Labels für fair und nachhaltig gewonnenes Gold?

3. Elektroschrott und Recycling

Das SECO hat pionierhafte Projekte im Elektroschrott Recycling in mehreren Ländern - u.a. Peru - vorangetrieben. Sind solche Programme ein Modell um die globale Verbreitung des Elektroschrott Recyclings voranzutreiben?

 

DEZA Themen 2013

1. Food Aecurity und Nahrungsmittelspekulation

"Ist die Initiative der schweizerischen JUSOs ein Beitrag, um die Ernährungssicherheit zu verbessern?" 
Hintergrund: Stimmt die Aussage, dass Spekulation zu Hunger führt und ist es möglich, dass man die Nahrungsmittelspekulation unterbinden kann? Wie sollte sich die DEZA zu diesem Thema positionieren? Spezielle Ausrichtung auf Lateinamerika

2. Migration als Chance wahrnehmen: soll die DEZA vermehrt mit den Diasporas arbeiten?

"Soll die DEZA ihre Arbeit darauf ausrichten, die Migration in die Schweiz zu verhindern?" 
Hintergrund: Eine Studie der Denkfabrik "Foraus" zeigt auf, dass mit Entwicklungshilfe keine direkte Auswirkung zur Reduzierung der Migration aus dem Süden erzielt werden kann und dies hat in der öffentlichen Debatte zu billigen Schlussfolgerungen geführt, dass die Entwicklungshilfe sogar das Migrationsproblem verschärfe. Wie kann die DEZA Migration vermehrt als Chance sehen und eine engere Kooperation mit den Diasporas anstreben? Was meinen prominente Schweizer Politiker dazu? 

3. Aid-effectiveness: von der Paris Declaration zu Busan

Ist die These von der lokalen "ownership" ein wirklich gangbarer Weg oder folgen die Geber einfach einem Gebot der "political correctness"? Seit der Paris Declaration sind einige Maengel an den Tag getreten. Wie kann die Zivilgesellschaft wirklich eingebunden werden und sich auch manifestieren? Wie können die neuen donors (BRIC Staaten) angemessen in die Verantwortung einbezogen werden? Was ist zu tun mit der „unfinished agenda?“

 

 

 

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